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Bericht der Projektleiterin - Alfrieda Alekaj
 

Es fing alles mit einer Reise durch Mirdita an. In diesem wunderschönen Gebiet redeten wir lange ueber die Armut und Hilflosigkeit der Leute, die aus den Bergen nach Shkodra kamen.

Die wunderbare Idee, fuer diese Kinder etwas Vernuenftiges und Nuetzliches zu machen, kam waehrend  der Fahrt nach Fan, wo wir das Schulprojekt „Schueler helfen Schuelern“ besuchten. Franz Suess von der Firma  „Omicron“ und Paul Wohlgenannt gaben den ersten Impuls, für diese Jugendlichen in Shkodra ein Jugendzentrum zu gründen.

Unsere Organisation heißt „ ASTA „. Dieser Name bedeutet viel für uns alle. Es ist der Name eines Hundes, welcher ungerechter Weise aus dem Leben herausgerissen wurde. Wir wollen unbedingt, dass die Kinder nicht nur die Liebe zueinander kennen lernen, sondern auch zu Tieren, was in Albanien nicht ganz selbstverstaendlich ist.

Unsere Arbeit wird durch die staendige Unterstuetzung von Frau und Herrn Wohlgenannt, sowie der Firma  „Omicron“ und dem Lernlabor  ermoeglicht.

Unser Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen eine Ausbildung nach der modernen Lehrweise anbieten zu koennen. Entscheidend, um das Ziel zu erreichen, ist die optimale Zusammenarbeit mit meinen drei Mitabeiterinnen: Angela Luka, Lucia Alekaj und Orjeta Cungu, die mit vielen Ideen, Mut, hochmotiviert und viel Liebe zu den Kindern, jeden Tag mit mir zusammen die Arbeit erledigen.

Am 01.02.08 kamen die ersten Kinder zu uns. Sie kommen aus ganz armen Familien, mit großen sozialen Problemen. Unser Zentrum bietet diesen vernachlaessigten Kindern eine fachliche Unterstuetzung für die Schule, viele wertvolle Ratschlaege fuer das Leben, gesunde Verpflegung und vor allem viel Liebe und Zuversicht. Wir alle freuen uns, wenn wir das Laecheln der Kinder sehen. Es ist die beste Erfuellung fuer uns alle.

Heute hat unsere Organisation 30 Kinder und 15 Jugendliche, mehr als unsere raeumliche Kapazitaet leistet. Es kommen immer neue dazu und es faellt immer schwerer „Nein“ zu sagen. Viele Eltern kommen und flehen uns an, das Kind anzunehmen, weil es dann wenigstens eine richtige Mahlzeit am Tag bekommt.

Wir bekamen schon Kleidung, Schuhe, Lehr- und Lernmaterial aus Vorarlberg, das war fuer die Kinder wie eine Weihnachtsbescherung. Bei uns lernen die Kinder, dass sie wertvoll sind, und dass sie Rechte, aber auch Pflichten haben. Wir erziehen unsere Kinder nach Werten wie: Obwohl wir arm sind, koennen .wir, was wir haben, untereinander teilen. Die „Naechstenliebe“ und „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist ein Prinzip bei uns.
Durch die Spenden von Herrn Suess, Herrn Illmer und Herrn Kueng konnten wir  50 Romafamilien mit Lebensmittelpaketen eine Freude machen.

Gemeinsam mit den Kindern haben wir wunderschoene  Blumen und Windlichter gebastelt, mit dem Gedanken, diese Dinge zu verkaufen und mit dem verdienten Geld anderen armen Kindern zu helfen. Unser letztes Ereignis war ein 3-tägiger Ausflug in die Berge. Die Freude der Kinder, die lachenden Gesichter und die innere Entspannung ist kaum zu vergessen. Wir hoffen, noch viele so erfuellende Erlebnisse miteinander zu haben.
Zum Schluss moechte ich allen Dank sagen , die unser Projekt begleiten und foerdern!!



Projektleiterin   Alfrieda Alekaj