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Jahresbericht 2010
 
Wir möchten uns bei unsern Freunden und Spendern herzlich bedanken, denn  ohne eure Hilfe wäre unser Projekt gar nicht möglich.

Wie ihr wisst steht unser Kinder- und Jugendzentrum ASTA schon seit 3 Jahren als Stütz-, Treff- und Unterstützungspunkt für über 50 Kinder und Jugendliche zur Verfügung. Dadurch versuchen wir, indirekt 50 Familien durch viele verschiedene Projekte und Veranstaltungen zu unterstützen.

Für unsere Kinder waren die letzten drei Jahre sehr wichtig, weil ihnen folgende Möglichkeiten angeboten wurden.

- Professioneller Nachhilfeunterricht
- Verschiedene Sprachkurse
- Jeden Tag ein warmes Mittagessen
- Korrekte und loyale Verhaltensmodelle
- Persönlichkeitsförderung
- Selbständige, kreative und verantwortungs-
        bewusste Arbeit
- Rollenspiele
- Freizeit Veranstaltungen
- Individuelle Gruppenarbeit
- Beratung
- Familienbesuche
- Soziale und ökonomische Unterstützung

              

Unser Ziel ist einen Beitrag zu leisten, damit unsere Kinder in der Zukunft zu selbständigen jungen Menschen werden und in Albanien ihre Zukunft aufbauen können.

Unsere Basis

Wir fördern und unterstützen Kinder aus verschiedenen Gesellschaftsschichten und verschiedenen Religionen, die unsere Hilfe annehmen möchten.
Weiterhin unterstützen wir Kinder insbesondere dabei, Verantwortung zu übernehmen und eigenständig zu lernen.
Wir arbeiten mit Jungen und Mädchen zwischen 6 und  14 Jahren  und begleiten und beraten sie als Jugendliche in deren Berufsleben.

Unser Team

Unser Team besteht momentan aus 7 Personen und unserem Finanzberater. Leider musste Keno (unsere Küchenhilfe) uns Ende November verlassen, da er einen Vollzeitjob gefunden hat. Momentan  wird seine Arbeit von uns allen übernommen. Wir versuchen nächstes Jahr eine Köchin zu finden, was sicherlich nicht so einfach sein wird.

Jahresverlauf

Wir hatten in Albanien, insbesondere in Shkodra ein sehr kaltes und regnerisches Jahr. Das Jahr hat mit großen Überschwemmungen begonnen und wir hatten große Probleme mit unserem Dach. Probleme, die Gott sei Dank im Laufe des Jahres vom Besitzer gelöst wurden. Er hat eine Firma beauftragt, das Dach neu zu decken. Zum Glück regnet es nicht mehr herein, und wir alle fühlen uns wieder wohl.

Das Jahr 2010 war durch viele Aktionen, Kurse und vor allem Theaterproben gekennzeichnet. Die Kinder waren voll motiviert und haben ein schönes Konzert aufgeführt.

                        

Wir mussten 2010 unsere Öffnungszeiten ändern, denn die Kinder haben jetzt alle nur noch am Vormittag Unterricht.  Vorher hatten wir Schichtbetrieb, jetzt kommen alle am Nachmittag.
In diesem Jahr hatten wir viel Besuch aus Vorarlberg. Im Oktober kam der Bürgermeister von Shkodra  zusammen mit Herrn Gerhard Hagen (Vlbg. Landesregierung),Landtagspräsidentin Bernadette Mennel und der ehemaligen Bundesministerin für Unterricht Elisabeth Gehrer zu uns. Sie haben für arme Familien gespendet, und wir haben uns gefreut, dass sie mit unserer Arbeit zufrieden waren.

Die Vlbg. Landesregierung spendete 15 Holzöfen samt Zubehör an arme Familien, das Jugendzentrum bekam einen neuen, größeren Gasofen, außerdem gab es noch Holz zum Heizen für bedürftige Familien.

                        

Wir konnten feststellen, dass sich die Schulergebnisse im letzten Jahr deutlich verbessert haben.
Weiterhin haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Kinder gerne eigene Cliquen bilden. Wir sehen es daher als eine wichtige Aufgabe an, ihnen zu vermitteln, dass auch arme und schwächere Kinder einen Platz in unserer Gesellschaft haben, und dass alle bei uns eine Chance bekommen sich zu verbessern. Das Prinzip der Gerechtigkeit ist uns sehr wichtig und wir achten konsequent darauf, dass sich alle Kinder daran halten.

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit sind die Familienbesuche. Wir unterstützen die Kinder nicht nur in unserem Zentrum, sondern besuchen die Familien auch zu Hause um zu beraten, unterstützen und gelegentlich mit kleinen Lebensmittellieferungen zu helfen.
Wir möchten die Kinder in unserem Zentrum mit Hilfe zur Selbsthilfe erziehen, damit sie lernen  unabhängig zu werden.

Sonstige Angebote
- Computerecke
- Tanzen
- Singen
- Fernsehraum
- Frauentreffen
- Sprachkurse
- Kochkurse
- Mädchen- und Jungengespräche
- Altenheim- Besuche (dass sich „JUNG“ und „ALT“ annähern und schätzen lernen)

Durch Projekte außerhalb der regulären Öffnungszeiten werden Kinder angeregt, sich sportlich oder künstlerisch zu betätigen und neue Interessen und Hobbies zu entdecken.

Folgende Aktivitäten fanden u. a. statt: Basteln, Weihnachtsfeier, 3-tägiger Ausflug ans Meer, Ausflüge an den Shkodrasee, Schwimmbadbesuch mit Müttern und Kindern, Kleideraktionen, Workshops mit den Müttern.

                        

Dieses Jahr konnten wir mit Spenden  Joanas  (Kind vom Zentrum) Elternhaus renovieren, jetzt  versuchen wir gebrauchte   Möbel  zu bekommen.

Die Arbeit mit unseren Jugendlichen macht viel Freude, aber manchmal fühlen wir uns auch ziemlich hilflos. Im letzten Jahr hat die Zahl der Kinder und Jugendlichen zugenommen. Momentan wird unser Zentrum von über 50 Kindern genutzt. Wir versuchen so vielen wie möglich zu helfen, aber wir stehen immer wieder vor neuen Problemen. Wir haben daher angefangen, noch mehr Familien mit Lebensmitteln zu unterstützen, aber es ist schwierig zu entscheiden, wer die Hilfe am meisten benötigt. Daher müssen wir sehr oft Hausbesuche machen und kommen oft erst sehr spät am Abend nach Hause. Leider fühlt man sich oft hilflos, aber wenigstens können wir den Familien ein bisschen Geborgenheit geben.

Zum Schluss bedanken wir uns recht herzlich bei  allen  Spendern, die diese Hilfe  möglich machen.
Unser besonderer Dank geht an :
Die Firma „Omiron“ Klaus/Vorarlberg, den Verein „Schüler helfen Schülern“, das Lernlabor unter Bruno Bereuter der auch die Homepage erstellt hat und betreut, das Land Vorarlberg, Ilja Hendel, Peace corps (das u.a. einen Beamer  gespendet hat) und viele andere Spender……..  die ich nicht aufzählen möchte, denn es soll keiner vergessen werden.

Ich hoffe, ihr bleibt uns auch im Jahr 2011 treu, damit wir den Familien weiterhin Hoffnung geben können.

Alfrida Alekaj mit Team und allen ASTA- Kindern