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Das Astazentrum, das sind wir !
 
                           Wir sind die Blumen des Lebens !

   


Jahresbericht 2012
 
Liebe Freunde,

seit 5 Jahren haben wir das Glueck, im Kinder- und Jugendzentrum Asta wundervolle Erfahrungen zu machen. Wir haben das Glueck, Kinder und Jugendliche jeden Tag zu begleiten und ihnen zu helfen. Der Alltag der Kinder wird von großer Armut und Hoffnungslosigkeit beherrscht. Sie wachsen ohne realistische Zukunftsperspektive auf und bekommen selten einen Teller mit sinnvollem Essen. Genau diese Kinder haben wir nicht nur im Zentrum, sondern auch in unseren Herzen aufgenommen.

Diesen Kindern, „unseren Kindern“ ein Gefuehl zu geben, dass sie wertvoll sind und dass sie die Zukunft Albaniens werden, dass sie Verantwortung übernehmen muessen, nicht nur fuer deren Zukunft, sondern auch fuer deren Land und fuer die Generationen, die kommen werden, dass im Leben nicht immer alles negativ ist, sondern es auch bergauf gehen kann und auch die Sonne scheint, und dass es von uns abhaengt, ob wir eine gute Zukunft haben werden oder nicht, das ist unsere taegliche Aufgabe. Wir muessen uns bei euch allen sehr bedanken fuer die Unterstuetzung, denn ohne euren moralischen und finanziellen Rückhalt wäre das Ganze nicht moeglich gewesen. Eure unermuedliche Arbeit, die ihr seit Jahren leistet, macht uns alle unendlich dankbar. Dafür möchte jeder Einzelne von uns nochmals von Herzen ein großes „Dankeschön“ sagen.
Wir möchten euch auf eine kurze Reise im Zentrum mitnehmen, um euch unsere Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter vorzustellen und vertraut zu machen. So bekommt ihr einen besseren Überblick über unsere Arbeit, die wir hier leisten.

Angefangen haben wir dieses Jahr mit 37 Kindern und 9 Jugendlichen. Wir mussten aber im Lauf des Jahres auf 50 Teilnehmer erhöhen. Die Nachfrage ist sehr groß, und es fällt uns sehr schwer manchen Kindern abzusagen und sie nicht bei uns aufzunehmen. Wir müssen im Jahr 2013 die Anzahl der Kinder zum Teil wegen Platzmangel und auch aus finanziellen Gründen verringern.  Wir können mit weniger Kindern auch eine bessere und sinnvollere  Betreuung anbieten. Es fällt uns zwar nicht leicht, aber es muss leider sein.

Unser Tag faengt mit den ersten Kindern und Jugendlichen an, die nach der Schule sofort zu uns kommen. Sehr oft muessen wir in der Mittagszeit mit den Kindern reden, sie troesten und  beraten. Wir versuchen auf die Probleme der Einzelnen einzugehen und Lösungen zu finden.

Unsere qualifizierten Mitarbeiter Angela, Lucie, Orjeta, Kola und Romila muessen taeglich nicht nur für die  schulischen Leistungen Nachhilfe bieten. Es ist für uns sehr wichtig, ihnen ein Sicherheitsgefühl zu geben und zu versuchen, für sie da zu sein.Wir reden sehr viel und sie kommen zu uns auch mit allen möglichen Problemen.

Unsere Diana (Putz-und Küchenhilfe) in Zusammenarbeit mit den Lehrern, aber auch mit den Kindern, versucht taeglich, alle gesund zu bekochen.
Wir haben dieses Jahr nicht nur das Problem mit der hohen Anzahl der Kinder, sondern auch Kinder mit physischen und psychischen Behinderungen. Wir müssen eine Entscheidung treffen.

Anbei eine Aufstellung der Kinder und Jugendlichen, die regelmässig zu uns kommen:

Vorschulkinder:
Im Alter von 4 bis 6 Jahren 7 Kinder
Kinder der Grundchule:
Im Alter von 6 bis 11 Jahre alt 25 Kinder
Kinder im Hauptschule:
Im Alter von 11 bis 15 Jahre 12 Kinder
Jugendliche, Teenies:
Im Alter von 15 Jahren 9 Jugendliche
Sie werden ab dem 7. Januar 2013 nur am Freitag kommen koennnen.
Kinder mit Behinderung:
3 Kinder
1 Kind ist geistig zurueckgeblieben
1 Kind hat Muskel - Athrophie
1 Kind mit physischer Behinderung
Kommen nur nach Absprache mit uns, 2 Mal in der Woche oder bei Aktivitaeten

Bei uns werden 4 Mal in der Woche nach dem Mittagessen die Schulaufgaben gemacht. Neben der Aufgabenbetreuung werden auch viele Gespraeche in der Gruppe aber auch  Einzelgespräche geführt, wenn wir das Gefühl haben, dass jemand sich lieber alleine mit uns unterhalten möchte.

In der Adventszeit haben wir uns mit den Kindern und Jugendlichen noch öfter getroffen. Plaetzchen und Gebaeck backen gehoeren zum Advent dazu, deshalb haben wir uns oft um Leckereien bemueht. Ihr könnt euch ja ein Bild von unseren gemütlichen Nachmittagen machen.
Freitags ist unser Kreativtag, wir basteln mit den Kindern, es wird grosses Interesse am  Kochen und Backen gezeigt (nicht nur seitens der Maedchen sondern auch Jungen). Ganz grosses Interesse haben die Kinder an den Tanzkursen. Wir haben dieses Jahr einen Charlestonkurs gemacht und alle haben gerne teilgenommen. Aber die Kinder machen auch gerne Hilfsaktionen. Wir haben mehrmals Kleider gesammelt und die unter den Aermsten verteilt, wir haben im Altenheim die alte Leute besucht und sie mit unseren Backkuensten ueberrascht. Es ist toll, wenn die Kinder Eigeninitiative ergreifen und sie nach einem schoenen Strandtag den Muell von einen sehr schoenen aber verlassenen Strand sammelten um ihn wegzubringen. Wir versuchen den Kindern beizubringen, dass wir das Glueck haben, dass ihr uns so sehr helft, aber auch die Kinder und Jugendlichen versuchen sollten anderen zu helfen und die Hilfe, die sie erfahren nicht als selbstverständlich nehmen.

Das Astazentrum vesucht immer die Talente der Kinder zu fördern, wir haben eine sehr schoene Auffuehrung gemacht. Den Kindern und Jugendlichen hat es sehr viel Spass gemacht, denn dadurch wird auch das Selbstbewusstsein der Kinder gestaerkt.

Am Mittwoch, den 08-02-2012 fand im Asta Zentrum die Faschingsparty statt. Die Kinder und Jugendliche haben den Ablauf selbst organisiert und auch fuer Unterhaltung und gute Laune gesorgt.

In Albanien haben wir 3 Monate Sommerferien deswegen ist es sehr wichtig auch in den Ferien etwas zusammen zu machen. Wir haben dieses Jahr mehrere Aktivitäten im Zentrum gemacht aber auch ausserhalb des Zentrums im Freien. Sehr schoen waren unsere Schwimmbadbesuche, unser Tag am Meer, unsere Ausfluege am See. Dadurch lernen unsere Kinder auch das eigene Land und die schöne Natur zu schuetzen und zu lieben.
Eine tolle Ueberraschung hatten wir dieses Jahr von Schwester Gertrud und den Mitschwestern. Sie haben uns die Moeglichkeit gegeben, eine tolle, kleine Bibliothek aufzubauen. Von Herzen Danke wollen wir euch sagen.
Lotte und Joseph haben uns im Herbst besucht und uns eine sehr schoene Verfilmumg der Auffuehrung gemacht. Sie haben uns liebevoll den Film per Post geschickt. Euch möchten wir auch vom Herzen Danken.

Sehr wertvoll und hilfreich waren die Besuche aus Oesterreich. Paul und Ursula gaben uns nicht nur Rueckhalt, sondern auch sehr wertvolle Ratschlage ueber den Tagesablauf im Zentrum. Manfred hat uns sehr hilfreicheTipps ueber Buchhaltung und Organisation gegeben.

Das Highlight des Jahres war das Weihnachtsfest. Die Kinder habe sich die ganze Adventszeit drauf gefreut und immer wieder danach gefragt. Wir haben gemeisam ein ganz tolles Essen gemacht, wir haben viele verschiedene Kuchen gebacken und Obst und Nüsse. Wir haben alles sehr schön weihnachtlich dekoriert. Es wurden viele Weihnachtslieder gesungen, die unsere Kinder während der Adventszeit gelernt und geübt haben und haben damit für richtig tolle Stimmung gesorgt.

Ein ganz besonderer Dank geht an Ursula und Paul, die immer so unermuedlich sind und eine tolle Arbeit leisten. Die beiden verbringen die gesamte Freizeit um uns einen finanziellen Rueckhalt zu sichern. Wir möchten uns ganz herzlich auch bei der Firma Omicron, die mit uns in den ganzen Jahren sehr grosszuegig war und jedem einzelnen Spender von Herzen danken, denn nur dank euch ist unsere Arbeit moeglich. Denn nur viele Tropfen bilden das Meer.

Liebe Gruesse an alle aus Shkodra ......
Alfrida, Angela, Orjeta, Lucie, Romila, Kola und Diana