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Jahresbericht 2013
 
Das Jugendzentrum Asta kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken.
Viele Kinder und Jugendliche besuchten unser Zentrum seit der Eröffnung regelmäßig. Kinder, die das Zentrum noch nicht kannten, wurden durch Schuldirektoren und  Schullehrer zu uns geführt.  Die Lehrer schätzen unsere Arbeit sehr und wollen das Leben der Kinder verbessern, da sie sich oft machtlos fühlen.  Die Grundvoraussetzungen bei uns angenommen zu werden sind, dass die Kinder finanziell und sozial benachteiligt sind. Die Bildungschancen für Kinder  in Albanien sind sehr von ihrer sozialen Herkunft abhängig. Wir versuchen einen gerechten  Lern- und Lebensort für die Kinder zu schaffen, dies ist unsere größte Herausforderung.
Viele Familien wurden durch ihre Verwandten in Griechenland oder Italien mit etwas Geld unterstützt. Die Familien haben so ihre notwendigen Kosten gedeckt.  Durch die Krise in den  EU-Ländern  haben viele Albaner ihre Arbeit verloren oder müssen mit weniger Geld auskommen. Die Familienangehörigen in Albanien konnten nicht mehr unterstützt werden.  Weil das Geld aus dem Ausland fehlt,  sind noch mehr Leute in Albanien arm geworden. Viele Familien aus dem Ausland  mussten auch wegen fehlender Arbeit nach Albanien wieder zurückkehren. Am schwersten haben es die Kinder, weil sie  sich in Albanien nicht richtig anpassen können, da sie zu klein waren oder noch nicht geboren waren, als sie Albanien verließen.  In diesem Jahr hatten wir viele Anfragen von Kindern die aus dem Ausland kamen. Der Sinn von unserem Projekt ist, dass sich Kinder in einer gemütlichen Atmosphäre treffen und miteinander leben und lernen.

   


 
Dieses Jahr haben wir unter anderem eine Familie mit 4 Geschwistern aufgenommen. Sie wohnen mit ihrer alleinerziehende Mutter zusammen in einer Mietwohnung. Der Vater saß im Gefängnis und ist nun vor 2 Wochen rausgekommen. Jetzt streiten sich die Eltern um das Sorgerecht für die Kinder. Wir versuchen mit den Kindern mit mütterliche Fürsorge aber auch mit viel Geduld zu sprechen. Sie waren am Anfang sehr verängstigt, aber jetzt geht es ihnen viel besser. Die Situation ist für die Kinder sehr schlimm, weil sie sich immer zwischen dem Konflikt der Eltern befinden. Sie sind froh, wenn sie bei uns ein warmes Mittagessen bekommen und  viel Liebe und Fürsorge. Wir hoffen für die Kinder, dass es zu Hause ruhiger wird und sie bei uns viel lernen können.  

   


 
Ein Höhepunkt im Jahr 2013 war für unsere Kinder das Sommercamp. Wir sind mit allen Kindern in die Berge gefahren nach Razem. Es war eine gute Abwechslung, da es im Sommer in den Bergen auch etwas kühler ist. Wir versuchten in den Tagen nicht so viel zu pauken wie im Zentrum, sondern auch die Gruppengemeinschaft zu stärken. So sind wir oft gewandert oder haben viele Spiele in der Gruppe gemacht, bei der man als Team zusammenhalten musste. Wir hatten den ganzen Tag Zeit, um uns besser kennenzulernen und neue Kraft aufzutanken. Für die  Kinder waren diese Tage ein großes Erlebnis. Sie konnten in der Natur stöbern, erforschen und viel Neues lernen mit was uns die Natur umgibt. Es war uns wichtig, dass wir dieses Sommercamp veranstaltet haben, da heutzutage die Kinder viel zu wenig in der Natur sind. Nach ein paar Tagen verließen wir die Berge und kehrten mit großartigen Erlebnissen nach Shkodra zurück.  

   


 
Worauf wir uns letztes Jahr sehr gefreut haben, waren die Besuche aus Österreich. Sie bringen uns immer neue Ideen, und die Kinder freuen sich sehr und fühlen sich sehr geehrt, dass sie den weiten Weg machen nur um uns zu sehen. Wir freuen uns auch unsere Arbeit im Jugendzentrum vorzustellen. Wir bekommen so ein gutes Feedback was wir gut machen und was man noch anders machen könnte. So fühlen wir uns in unserer Arbeit bestätigt. Wir freuen uns auch sehr über einen Abend in unserem Asta -Garten. So vergehen die Stunden mit einem gut gedeckten Tisch und vielen Gesprächen. Leider vergeht die Zeit viel zu schnell.
Wir haben mit den Kindern  letztes Jahr  ein kleines Konzert vorbereitet.  Es war wunderschön, denn die Kinder haben das Programm allein organisiert. Jedes Kind hat seinen Beitrag dazu gegeben.  Es wurde gesungen und auch vorgetragen. Den Eltern und Besuchern hat es sehr gut gefallen. Die Kinder haben zusammen eine großartige Vorstellung abgeliefert, sie können stolz drauf sein.

   


 
Letztes Jahr hat uns Sr. Gertrud besucht. Sie hat uns gefragt, was wir uns für die Kinder wünschen. Wir wussten, dass sie dringend Winterkleidung brauchen und wir haben mit viel Geduld Kleider und passende Schuhe für jedes Kind ausgesucht. Es war sehr schön, und fast alle Eltern haben sich dafür bedankt. Es war sehr wichtig, dass die Kinder im Winter warme Kleidung haben. Danke Sr. Gertrud für die großzügige Spende! Außerdem hat uns Sr. Gertrud   durch die Fundation der Kreuzschwestern aus Hall/Tirol eine neue Küche ermöglicht. Wir haben die Küche letztes Jahr bestellt und sie wurde erst  letztes Wochenende montiert. Wir haben uns so sehr gefreut und wollen allen, die dafür gespendet haben danken. Wir werden bald noch neue Stühle holen, die sind schon bestellt und es wird bestimmt viel angenehmer, wenn jedes Kind einen eigenen Stuhl hat.                                                     Mit dem Transport im Oktober bekamen wir viele Pakete mit  Federbetten, Bettwäsche, Handtücher, Kleidung, Schulsachen…….usw. Es waren auch einige Fahrräder und Rollschuhe dabei. Wir haben die Sachen an die bedürftigen Familien verteilt.

   


 
Nächstes Jahr wollen die ersten Kinder die zu uns kommen die Universität besuchen. Nino und Sabina machen gerade Abi und wir haben mit ihnen viel über deren Zukunft geredet. Beide wollen studieren und haben sich an der Uni beworben. Es freut uns sehr zu sehen, wie sie sich in der Zeit  entwickelt haben, und dass sie zu verantwortungsvollen jungen Leuten  geworden sind. Es tut uns allen leid, dass sie nicht mehr so oft kommen werden, aber wir freuen uns sehr für sie.“ Kinder brauchen Flügel“, und es war unsere Aufgabe sie auf diesem Weg zu begleiten. Wir würden uns wünschen dass sie eine bessere Zukunft haben werden, und dass sie die Möglichkeit zu studieren bekommen.                                                Am Schluss wollen wir allen Spendern danken. Unsere Arbeit ist nur möglich dank jeder einzelnen Spende.  Danke an jedes Kind, an jeden Lehrer, an jede Schule, an Fam. Dr. Kühn, an Sr. Gertrud, an Frau Elisabeth Gehrer und vor allem an die unermüdliche Arbeit von
Ursula und Paul. Wir bedanken uns besonders für die Großzügigkeit der Firma Omicron, die uns schon viele Jahre unterstützt.  Wir wollen euch ganz herzlich für die Unterstützung und für das Vertrauen danken und Euch viel Kraft, Gesundheit und seelische Ruhe wünschen. Danke sagen:                                                                                                      Frida, Angela, Orjeta, Lucia, Kola, Romila, Rita und  alle Kinder und Jugendlichen.

Im Februar 2014